Zu Gast am Tisch der First Lady

Rimstinger Künstlerin bestückt Skulpturenpark in Washington.

Kunst öffnet Türen und führt Menschen zusammen, die sich ohne dieses Band wohl nie getroffen hätten: Diese Erfahrung hat auf eindrucksvolle Weise die Rimstinger Malerin und Bildhauerin Greta Fischer bei ihrem Besuch in Washington D.C. gemacht. Die für ihre kraftvollen expressiven Bilder und Skulpturen bekannte Künstlerin erzählt begeistert: Sie stellte 2002 in der K-Galerie im Maxforum in München ihre Bilder und Lafarge-Skulpturen aus. Die überlebensgroßen Stelen symbolisieren die Freude der Künstlerin am Figürlichen - an Menschen und ihren Gesichtern, die Greta Fischer in Aktbildern und Portraits oder Skulpturen interpretiert.

Eine bedeutende Persönlichkeit des internationalen Finanzwesen Peter L.Woicke, „Managing Director„und Vicepräsident der Weltbank in Washington war von den Skulpturen beeindruckt und orderte insgesamt 3 Skulpturen für seinen privaten Kunstpark auf seinem Landsitz an der Chesapeake-Bay (Maryland). Mit dem Ankauf ging eine Einladung an die Künstlerin einher.

In einmaliger Gastfreundschaft bot der Gastgeber und seine äußerst sympathische Frau Aufenthalt in ihrem Domizil in Washington und dann auf ihrem Landsitz der Familie an der Chesapeake-Bay an. Sie boten weiter Sigthseeing-Touren in Washington und ermöglichten sogar einen Blick hinter die abgeschotteten Kulissen der Weltbankzentrale. „Es waren überwältigende Tage“ erinnert sich Fischer, die es noch immer nicht ganz fassen kann, dass zum Besuchsprogramm ihrer Gastgeber auch eine Einladung in das Privathaus der Köhlers gehörte. Anlaß war der Abschied Eva Köhlers aus den USA, wo der neue Bundespräsident Prof.Dr.Horst Köhler, als geschäftsführender Direktor des Internaltionalen Währungsfonds tätig war.

Für einen Kreis enger Freunde - unter ihnen der Washington Korrespondent des ZDF Eberhard Piltz mit Gattin - und bedeutende Finanzmanager, gab seine Frau ein Dinner. Das Gespräch drehte sich nicht nur um die Politik und das internat. Finanzwesen, sondern auch um die Kunst. Eva Köhler nahm sich Zeit für ein Studium der Referenzmappe ihres Gastes, erkundigte sich nach der Vita der Künstlerin. Greta Fischer lernte Frau Köhler als großartige Persönlichkeit, die „charmant und offen auf andere“ zugeht, kennen.

Für Greta Fischer sind nicht nur Verbindungen in die USA entstanden, sondern auch Begegnungen mit wertvollen Menschen.

Die Traumreise in die USA war für die Künstlerin ein Motor zu neuer Kreativität: Die neuen Arbeiten von Greta Fischer, die als eigenständige Fortsetzung des deutschen Expressionismus in die Moderne gelten, werden 2005 in einer großen Einzelausstellung in der Priener Rathaus Galerie zu sehen sein.

Rimsting/Washington (duc)




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